So funktioniert die SF-Klasse
Für jedes Jahr ohne gemeldeten Schaden steigst du in der Regel eine Klasse auf. Jeder Klasse ist ein Beitragssatz in Prozent zugeordnet. Je höher die Klasse, desto niedriger der Prozentsatz und damit dein Beitrag.
- Es gibt getrennte SF-Klassen für die Haftpflicht und die Vollkasko.
- Die Teilkasko hat keine SF-Klasse. Ein Teilkasko-Schaden führt nicht zur Rückstufung.
- Welcher Prozentsatz zu welcher Klasse gehört, legt jeder Versicherer selbst fest. Die gleiche SF-Klasse kann deshalb bei zwei Versicherern unterschiedlich viel kosten.
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Kostenlos Wechselcheck startenRückstufung nach einem Schaden
Meldest du einen Schaden in der Haftpflicht oder Vollkasko, wirst du im Folgejahr in eine schlechtere Klasse zurückgestuft. Wie weit, regelt die Rückstufungstabelle in deinen Vertragsbedingungen. Bei kleinen Schäden kann es günstiger sein, den Schaden selbst zu bezahlen. Viele Versicherer erlauben das innerhalb einer bestimmten Frist nachträglich.
Mitnahme beim Wechsel
Wechselst du die Versicherung, nimmst du deine schadenfreien Jahre mit. Der neue Versicherer fragt die Einstufung beim bisherigen Versicherer ab. Du musst dafür nichts weiter tun, als deinen bisherigen Versicherer im Antrag anzugeben.
Übertragung von Eltern oder Partner:in
Viele Versicherer erlauben, schadenfreie Jahre von nahen Angehörigen zu übernehmen, zum Beispiel von den Eltern. Üblich ist, dass du höchstens so viele Jahre übernehmen kannst, wie du selbst einen Führerschein hast, und dass die abgebende Person die Jahre dann verliert. Die genauen Regeln stehen in den Bedingungen des Versicherers.
Zweitwagen und Pausen
Für einen Zweitwagen stufen viele Versicherer günstiger ein als bei einem Neuanfang. Machst du eine Pause, etwa weil du kein Auto hast, bleibt die SF-Klasse meist eine Zeit lang erhalten. Bei längeren Unterbrechungen kann sie gemindert werden oder verfallen. Auch hier gelten die Bedingungen deines Versicherers.
Grundlagen: AKB deines Versicherers (Einstufung, Rückstufung, Übertragung).